Unser Magazin

Neues aus dem Spreewald

Willkommensfest in Mallenchen

Am 09.04.2022 fand in Mallenchen, ein Ortsteil der Stadt Calau, ein Willkommensfest mit ukrainischen Familien statt. Auch der Ernährungsrat Spreewald e.V. war als Mitorganisator des Festes dabei. Im folgenden wollen wir einen kleinen Einblick geben in das gelungene Fest und Rezepte von Gerichten, die es dort gab, teilen.

Essen verbindet

Essen verbindet Menschen – egal wo sie herkommen, welcher Religion oder Kultur sie angehören. Beim gemeinsamen Essen und Zubereiten der Speisen wird der Austausch gefördert, man kommt ins Gespräch – denn eins ist klar: Essen muss Jede:r! Die Vielfalt der Esskulturen kann Menschen zusammenbringen, um gemeinsam Neues kennenzulernen und auszuprobieren und um „über den eigenen Tellerrand zu schauen“.

Auch vor dem Hintergrund, dass aktuell Menschen aus der Ukraine aber auch aus vielen anderen Ländern flüchten müssen, kann das gemeinsame Essen eine Brücke sein, ein gemeinsamer Nenner, um Menschen zu verbinden und sich gegenseitig besser kennenzulernen.

Das gemeinsame Essen und Kennenlernen stand auch bei dem Willkommensfest in Mallenchen im Mittelpunkt.

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Gemüse-Kartoffelpuffer mit Apfelmus

Gemüse-Kartoffelpuffer mit Kräuterquark

Kartoffelpuffer mal ein wenig anders – willkommen beim Ernährungsrat Spreewald, mein Name ist Katrin Hohmann und ich freue mich hier meinen ersten Magazin Artikel mit Ihnen zu teilen. Ernährung geht uns alle an und wir sind täglich bemüht uns ausgewogen und gut zu ernähren. Ich möchte Ihnen hier ein Rezept vorstellen, das mich schon seit meiner Kindheit begleitet und welches ich auch an meine Kinder weitergebe. Bei meiner Oma hießen sie „Kartoffelditscher“. Wir haben sie öfter am Wochenende zum Mittag gegessen. Sie waren ein einfaches und schmackhaftes Essen, das zudem noch den Geldbeutel geschont hat. 

Die Zutaten beschränkten sich auf Kartoffeln, einer Zwiebel, Haferflocken, Eier, Kartoffelstärke und Salz. Bis auf das Salz und die Stärke konnten wir damals, wie heute alle Zutaten im heimischen Gemüsegarten ernten und auch die Eier konnten wir aus dem Hühnerstall holen. Wir essen immer Apfelmus dazu, doch bei meiner Oma gibt es immer noch eine Tasse süßen Malzkaffee.

 

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Essbares Dorf Raddusch

Essbares Dorf Raddusch: lecker + regional!

„Vogelgezwitscher und das Zirpen der Grillen wecken mich morgens. Von dem Balkon strömt der frische Regengeruch in meine Nase. Die Sonne bestrahlt die Wiese – voller Obstbäume, gefüllter Hochbeete und Blumen, aus denen das Summen der Bienen und Hummeln tönt…“

Ein Bild, das jeden ein bisschen dazu verführt, Teil des folgenden Projekts zu sein.

Das Projekt „Essbares Dorf Raddusch“ will der Gemeinschaft den Zugang zu gesunden Lebensmitteln aus der Region ermöglichen und gleichzeitig den Zusammenhalt in der Gemeinschaft stärken. Hinter dem Projekt stecken viele engagierte Mitglieder, die Mensch und Natur wieder näher verbinden und eine umweltschonende Zusammenarbeit mit der Natur anstreben. Getragen wird das Projekt vom Sportverein „Spielvereinigung Raddusch 1924 e.V.“ und die SPREEAKADEMIE wurde mit dessen Umsetzung beauftragt. Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

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Kita-Verpflegung in der Natur-Kita "Sonnenblume" in Werchow

Gute Kita-Verpflegung: die „Sonnenblume“

Die Kita-Verpflegung, ebenso wie die Gemeinschaftsverpflegung in anderen Einrichtungen ist oft ein Streitthema für Eltern, Kinder, Belegschaft und letztendlich Stadtpolitik, wie in den Beiträgen zur Situation der Verpflegung in Luckau auch öffentlich diskutiert wird.

„Zu kalt, manchmal nicht kindgerecht, bei Extra-Bestellungen das Dessert vergessen… “

Erzieherinnen aus der Kita „Spatzennest“ in Uckrow

Daher möchten wir hier ein Leuchtturm-Projekt aus Calau vorstellen, um zu zeigen wie mit Hilfe von Partizipation, Anpassung der Rahmenbedingungen und fortlaufender Weiterentwicklung Kita-Verpflegung zur Zufriedenheit aller aussehen kann. Vorgestellt wird die Kita von unserer stellvertretenden Vorsitzenden und Mutter Melanie Gierach.

Meine Kinder gingen ebenso wie die 40 Kinder der Naturkita Sonnenblume aus Werchow in eine kleine, in das Dorfleben integrierte Kindertagesstätte. Der Träger ist die Stadt Calau. Aus der für die Kita-Verpflegung eigens vorhandenen Küche können sich die Kinder der Gänseblümchengruppe, der Löwenzahngruppe und der Sonnenblumengruppe an jedem Kitatag auf ein frisches Essen freuen und ein familiäre Betreuung. Gemeinsam können die Kinder bei Ausflügen die schöne Umgebung Werchows, gelegen an der Calauer Schweiz, erkunden.

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Regionale Milch aus dem Spreewald - Infotafel zu Vertriebswegen

Regionale Milch – frisch und cool aus Milchtankstellen

Die Milchtankstelle "Zur Milchkanne" in Reichwalde
Die Milchtankstelle „Zur Milchkanne“ in Reichwalde – inzwischen leider geschlossen, aufgrund des internationalen Milchpreises…

Förderung von Regionalität?
Wenn sich Tradition nicht mehr lohnt

Nach 30 Jahren ist Schluss für die regionale Milch aus Reichwalde. Nicht, weil Familie Lühmann es so möchte, sondern weil Familie Lühmann es so muss. Bei 28 Cent pro Liter zogen sie die wirtschaftliche Reißleine und verkauften ihre gesamte Milchkuhherde. Mehr wollte die Molkerei nicht mehr zahlen für ein Produkt aus regionaler, biologischer und achtender Arbeit mit Tieren, die ebenso ein Teil des Spreewaldes sind wie diejenigen, denen aufgrund des Artenschutzes diejenige Wertschätzung entgegengebracht wird, die jedem Tier zustehen sollte.

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Das Magazin zur Karte

Um Regionalität beim alltäglichen Einkauf, als auch bei der Gemeinschaftsverpflegung zu fördern, sind wir vor allem als Netzwerker aktiv. Dafür bieten wir zum Einstieg diese Karte, auf der regionale Initiativen für nachhaltige Lebensmittel, Hofläden und besondere Unternehmen gelistet werden. Begleitet wird die Karte von unserem Magazin, in dem wir nach und nach besondere Orte im Spreewald vorstellen.

Melde uns gerne, wenn es Themen gibt, zu denen du mehr erfahren möchtest, Adressen, die unbedingt noch auf der Karte erscheinen sollen oder Orte über dir wir berichten sollten. Für Kontakt siehe unten.

Der erste Schritt, der getan werden muss, um die Landwirtschaft auf den richtigen Weg zu bringen, ist ein Überdenken dessen, was unter Ernährung verstanden wird.

Masanobu Fukuoka

Wir bitten um Verständnis, dass viele Funktionen der Karte und des Magazins noch nicht vollständig zur Verfügung stehen. Die Seite befindet sich aktuell noch im Aufbau. Wer Zeit und Lust hat uns dabei zu unterstützen, kann sich gerne melden! Schreibt an: info@ernaehrungsratspreewald.de